Korfu Klima

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Hotel Corfu Secret - Korfu Insel Klima

Korfu Insel Klima

Korfu hat maritimes Mittelmeerklima mit nicht allzu heißen Sommern (durchschnittliche Höchsttemperatur 27C) und milden Wintern (durchschnittliche Tiefsttemperatur 10°C). Durch die Nordwest- und Nordostwinde hat die Insel im Verhältnis zum übrigen Griechenland hohe Luftfeuchtigkeit und während des ganzen Jahres genügend Regenfälle. Deshalb weist Kerkyra eine überaus reiche Vegetation auf, die der Landschaft einen idyllischen Charakter verleiht. Auf dem besonders fruchtbaren Boden gedeihen vor allem Oliven, Wein, Zitrusfrüchte, Getreide und Gemüse. Die unvergleichliche Schönheit der Insel und die Vielfalt der angebauten Pflanzen wurden schon in der Antike gerühmt; Homer erwähnt oft und mit Bewunderung die Fruchtbarkeit der Insel, die er Scheria (gesprochen: Scheria) nennt: jenseits des Hofes, nahe dem Tor, vier Morgen groß, begann dann der Garten.


Allseits war er umgeben von festem Gehege. Da wuchsen hohe Bäume und blühten und strotzten von glänzenden Früchten. Birnen, Granaten und Äpfel tragen die Bäume, es gibt auch Feigen von hoher Süße; Oliven wachsen und blühen hier. Niemals geht eine Frucht verloren und nie gibt es Mangel Winter wie Sommer, im ganzen Jahr nicht; der täglich und stündlich wehende Westwind lässt ja die Früchte hier wachsen, dort reifen. Überreif wird Birne um Birne, Apfel an Apfel. Traube hängt neben Traube und Feige drängt sich an Feige. Dort aber wurzelt sein frucht überladenes Rebengelände. Ein Stück dient als ebener Boden zum Trocknen der Trauben; wärmend trifft es die Sonne; die anderen werden geerntet, wieder andre gekeltert. (Odyssee VII 111-125). Der Olivenbaum gibt der kerkyräischen Landschaft ihr besonderes Gepräge und ist für die Einwohner die Hauptgrundlage ihres Wohlstands. Die ältesten Hin weise auf seine Kultur liefern uns archäologische Funde und die Epen Homers. Später nahm jedoch der Weinbau anscheinend jahrhundertelang die erste Stelle in der Landwirtschaft der Insel ein, und die Olivenproduktion wurde vernachlässigt, bis die Venezianer Kerkyra im 14. Jh. einnahmen.


Ab 1386 führten sie ein umfassendes agrarpolitisches, Programm zur Förderung des Olivenanbaus durch, um die Monopolstellung im Olivenölhandel 1 zu erreichen und die Genuesen vom Markt zu verdrängen. Auf Grund von Verordnungen sub1 ventionierten die venezianischen Herrscher die Anpflanzung von Olivenbäumen und bestraften diejenigen, die sich weigerten, 5 ihre Kulturen dadurch zu ersetzen. Bis 1766 wurden ca. 1.900.000 Olivenbäume gepflanzt, die meisten auf unfruchtbaren, für andere Kulturen nicht geeigneten Böden. Heute gibt es auf der Insel ca. 3.500.000 Olivenbäume, die einer besonderen, sehr hoch wachsenden Sorte mit kleinen Früchten zur Ölproduktion angehören. Die Ernte dauert auf Kerkyra nicht wie sonst in Griechenland ein oder zwei, sondern sechs Monate, da man die Früchte nicht wie allgemein üblich mit Stöcken vom Baum schlägt, sondern von alleine zu Boden fallen lässt, um sie nicht zu beschädigen. Auch diese zeitraubende Arbeit trägt zur hervorragenden Güte des kerkyräischen Öls bei. Den zweiten Platz in der Agrarproduktion Korfus nimmt der Weinbau ein. Den ertragreichen Weinpflanzungen, die 7% des kultivierbaren Bodens bedecken, entstammen erlesene rote und weiße Weine. Auf Kerkyra wird aber auch die seltene Pflanze Kumquat angebaut, die Zwergorange, die aus Asien stammt und in Griechenland sonst nur auf Chios vorkommt. Die Kumquat ist ein 2,5 -3,5 m hoher Baum, dessen Früchte von 2,5 - 3,5 cm Durchmesser kleinen Apfelsinen ähneln.